Frage Q006: Im Lauf eines der Radioprogramme von Meister Lu erwähnte er, dass wir die Namen und die Geburtsdaten unserer Familienmitglieder auf ein Stück Papier schreiben können, und es zum Guan Yin Tang bringen, um für unsere Familienmitglieder zu beten, so dass sie bald dem Buddhismus folgen werden. Ich möchte es mal probieren. Kann ich es am Altar zu Hause machen? Brauche ich ein Antragsformular dafür?

Antwort A006: 

  • Es zeugt von viel Glück und großer Tugend, wenn beide Ehepartner oder alle Familienmitglieder die Sutren rezitieren und vom Buddha lernen. Wenn man sich selbst schon mit Guan Yin Citta Dharmalehre beschäftigt hat, kann man auch seine Familienmitglieder langsam darin einführen. Man kann ihnen die Bücher von Meister Lu zum Lesen geben und mit ihnen gemeinsam die Radiosendung von Meister Lu anhören. Wenn aber die anderen kein Interesse haben, sollte man sie nicht zwingen. Es ist besser die karmische Bedingung anzupassen und mit dem karmischen Fluss zu gehen als sich festklammern zu wollen.
  • Man kann täglich mehr als siebenmal das Herz-Sutra für seine Familienmitglieder rezitieren und direkt davor ein kurzes Gebet sagen: „Große barmherzige Guan Yin Bodhisattwa erbarm dich (Name des Familienmitgliedes), hilf ihm/ihr, dass er/sie mehr Weisheit bekommt, an Buddha glaubt und Sutren rezitiert“. Diese Überzeugungsarbeit sollte man solange durchführen, bis man Erfolg hat.
  • Es ist besser, dass das Familienmitglied bzw. die Familienmitglieder von der Überzeugungsarbeit nichts erfahren. So kann unnötige Antipathie vermieden werden. Sonst könnte eventuell noch negatives verbales Karma erzeugt werden.
  • Wenn man nach mehr als einmonatiger Überzeugungsarbeit immer noch nichts erreicht hat, kann man es dann mit dem „Einreichen des Überzeugungstexts“ bei Guan Yin Bodhisattwa versuchen.
  • Auf der linken Seite des Blogs vom Meister Junhong Lu (www.lujunghong2or.com) gibt es ein Musterformular, das man herunterladen und auf ein Blatt gelbes A4 Papier ausdrucken kann. Bitte diesen Überzeugungstext niemals verbrennen!
  • Mit einem schwarzen oder blauen Stift trägt man den Namen des Familienmitgliedes, dessen Geburtsdatum nach dem Gregorianischen Kalender und schließlich den eigenen Namen ein.
  • Am häuslichen Buddha-Altar zündet man tagsüber an jedem Tag (am besten um 6:00, 8:00 ,16:00 oder 22:00 Uhr, wenn es der Umstand erlaubt, nicht am Abend ) zuerst die Öllampe und Räucherstäbchen an. Dann verliest man einmal den Text über das „Einreichen des Überzeugungstexts“. Danach wird der Text auf den Buddha-Altar gelegt. Falls der Altar wenig Platz hat, kann man den Text unter das Räuchergefäß legen.
  • Man macht vor Buddha und Bodhisattwa Kotaus.
  • Man rezitiert mindestens siebenmal das Herz-Sutra für die zu überzeugende Person.
  • Nach dem Rezitieren oder Opfern sollte man den Text gut aufbewahren. Der Text darf nicht längere Zeit auf dem Altar liegen bleiben, damit er bei der zu überzeugende Person keinen unerklärlichen Wutausbruch und Zerstreutheit verursacht.
  • Die Prozedur zum Einreichen des Überzeugungstextes kann man jeden Tag einmal machen.
  • Das Einreichen des Überzeugungstextes ist eine sehr ernsthafte buddhistische Angelegenheit. Am besten führt man es erst dann durch, wenn man schon seit längerer Zeit für die zu überzeugende Person täglich siebenmal das Herz-Sutra rezitiert hat. Die zu überzeugende Person sollte auch davon nichts erfahren, um unnötiges negatives verbales Karma zu vermeiden.
  • Wenn das Einreichen des Überzeugungstextes erfolgreich durchgeführt werden konnte, kann das Textpapier nach ein bis zwei Monaten in einem Umschlag entsorgt, in keinem Fall jedoch verbrannt werden.

 

  • Wenn Sie keinen Altar zu Hause haben, dann lesen Sie bitte Frage und Antwort QA 106, „Einreichen des Überzeugungstexts ohne einen Altar zu Hause“.