Frage Q002:Sollen wir den Antrag auf Namensänderung (Gai Ming Sheng Wen) verbrennen, nachdem wir Guan Yin Bodhisattwa um Schutz gebeten haben? Was ist die beste Zeit und der beste Ort, und wie sollten wir das Ritual durchführen? Ich habe das Antragsformular heruntergeladen und möchte gerne meinen eigenen Namen und den Namen meines Kindes ändern. Bitte beraten Sie mich.

 

Antwort A002:

  • Der Name verkörpert die Seele und den Geist des Namensträgers. Die Seele folgt dem Namen. Nach der Geburt wird der Name des Neugeborenen sowohl bei der Behörde als auch im Familienbuch/Familienregister eingetragen. Dieser erste Name wird gleichzeitig im Himmel und auch in der Unterwelt registriert.Wenn der Name geändert wird, könnte der neue Name nach einer Nutzung von mehr als einem Jahr schon einen dynamisch-seelischen und geistigen Effekt haben. Deshalb ist es sehr ratsam, nach der Namensänderung den Antrag im Himmel und in der Unterwelt einzureichen. Wenn man dies noch nicht getan hat, soll man den im Familienbuch eingetragenen ersten Namen für die Rezitation von Sutras und Häuschen benutzen.
  • Das Einreichen des Antrags auf Namensänderung ist eine Nachricht an Buddhas, an Bodhisattwas, an alle geistigen Wesen und an alle himmlischen und unterirdischen Verwalter aller Namen über die Namensänderung. Der Personalausweis und die Eintragung bei der Behörde und Familienbuch/Familien-Register muss nicht geändert werden.
  • Im Blog von Meister Lu (www.lujunghong2or.com) befindet sich auf der linken Seite ein Antragsformular für die Namensänderung, das Sie herunterladen können. Dieses Formular wird auf ein gelbes DIN A4 Blatt gedruckt. Bei der Auswahl von „Gläubige/Gläubiger“ wird das Nicht-Zutreffende mit einem schwarzen oder blauen Stift durchgestrichen.
  • Zuerst werden der alte Name, anschließend der neue Name und schließlich nochmals der neue Name auf dem Formular eingetragen. D. h. Von oben nach unten im Formular ist die erste vorgegebene Eintragsstelle mit dem alten, ursprünglichen Name auszufüllen. Die zweite Eintragsstelle ist mit dem neuen Namen auszufüllen. Die dritte Eintragsstelle ist mit den gleichen Namen wie für die zweite Eintragsstelle auszufüllen.
  • Der Ort, in dem dieser Antrag verbrannt wird, ist in das Formular einzutragen (z. B.: Beijing, China; Sydney, Australien; Berlin, Deutschland).Als Datum wird die Zeit angegeben, zu der der Antrag verbrannt wird (Jahr/Monat/Tag).
  • Am besten ist es, den Antrag an einem sonnigen Tag einzureichen. Die beste Uhrzeit hierfür ist jeweils pünktlich um 8 Uhr, 10 Uhr oder 16 Uhr.
  • Man kann das Antragsformular auch nach dem Muster aus dem Blog von Meister Lu mit der Hand auf ein gelbes Blatt Papier schreiben.
  • Wenn man zu Hause einen Altar hat, kann der Antrag auf dem eigenen Altar verbrannt werden. Hierbei sind folgende Punkte zu beachten: Die Öllampe soll zuerst angezündet werden. Anschließend werden Räucherstäbchen bzw. Weihrauch ebenfalls angezündet. Vor dem Altar soll der Text des Antrags verlesen werden (man kann ihn auch im Knien vortragen). Danach wird das Mantra des Mitgefühls sieben Mal und dann das Herz-Sutra sieben Mal rezitiert. Schließlich verbrennt man den Antrag (von der Oberkante zur Unterkante).
  • Wenn man aber keinen Altar zu Hause hat, muss der Antrag in einem Tempel eingereicht werden. Dabei macht man zuerst vor jedem Buddha und jeder Bodhisattwa einen Kotau (tiefe Verbeugung). Dann verliest man den Antrag im Guan Yin-Saal des Tempels einmal und sagt dazu folgendes: „Ich (vollständiger Name) bin heute im (Name des Tempels) Tempel. Ich grüße höflich alle Buddhas und Bodhisattwas im Tempel. Ich bitte die barmherzige Guan Yin Bodhisattwa das Folgende zu bezeugen und zu verifizieren, mein alter Name ist XXX (früherer vollständiger Name). Jetzt ist mein Name geändert worden in YYY (jetziger vollständiger Namen). Ich bitte aufrichtig alle Buddhas und Bodhisattwas in diesem Tempel, dies zu bezeugen.“ Danach sollte sieben Mal das Mantra des Mitgefühls und sieben Mal das Herz-Sutra rezitiert werden. Schließlich kann der Antrag im Räucherstäbchengefäß des Tempels verbrannt werden (von oben nach unten).
  • Normalerweise genügt es den Antrag auf Namensänderung nur einmal einzureichen. Wenn die Änderung nicht gelungen ist oder man das Gefühl hat, dass sie nicht geklappt hat, kann man die Prozedur so oft wiederholen bis sie erfolgreich ist.
  • Am besten reicht der Namensträger selbst den Antrag ein. Wenn die Person noch zu jung ist, können die Eltern des Kindes oder jemand von der älteren Generation stellvertretend für das Kind die Einreichung durchführen.
  • Für eine verstorbene Person braucht man keinen Antrag auf Namensänderung einreichen. Man kann direkt den Namen nehmen, den der Verstorbene vor dem Tod benutzt hat.
  • Wenn man über Jahre hinweg mehrere Namen gehabt hat (Die Namen könnten nach einer Nutzung von über einem Jahr schon dynamisch-seelische und geistige Effekte haben), kann man den Namen, den man am längsten benutzt hat, an der ersten vorgegebenen Eintragsstelle eintragen. Trägt man alle benutzten Namen ein, ist dies auch erlaubt.
  • Wenn jemand unsicher ist, ob sein Name tatsächlich sein ursprünglicher Name ist, wie es z. B. bei adoptierten Kindern manchmal der Fall ist, kann er einen „Antrag auf offiziellen Namen“ einreichen. Auf der linken Seite des Blogs von Meister Lu ist für diesen Vorgang ebenfalls ein Antragsformular vorhanden.
  • Wie kann man feststellen, ob das Einreichen des Antrags auf Namensänderung erfolgreich war? Man sollte beobachten, wie man körperlich und seelisch reagiert, nachdem man die selbst rezitierten Häuschen für karmische Gläubiger verbrannt hat. Hat man Kopfschmerzen? Ist man unruhig? Hat man weiterhin Albträume? Daran kann man die Wirkung des Häuschens erkennen. Haben sich nach dem Verbrennen des Häuschens Wirkungen gezeigt, so ist das Einreichen des Antrags gelungen.Bitte lesen Sie ” Q&A 081 „Feststellen, ob der Antrag auf Namensänderung erfolgreich war“.